Alltagsgestaltung für Menschen mit Demenz

Pflege- und Betreuungskräfte stehen häufig vor der Herausforderung, den Alltag von demenziell erkrankten Personen abwechslungsreich zu gestalten. Gleichzeitig liegt der Blick auf Möglichkeiten, die pflegebedürftigen Personen durch kognitives Training, eine passende Ernährung und körperliche „Fitness“-Aktivitäten zu fördern Diese Faktoren helfen bei beginnenden Demenz-Symptomen dabei, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und wertvolle Zeit zu gewinnen, wie die finnische FINGER-Studie herausstellt

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Die Ernährung soll so angepasst werden, dass 10 bis 20 Prozent des Tagesbedarfs aus Proteinen besteht, 25 bis 35 Prozent aus Fett, 45 bis 50 Prozent aus Kohlenhydraten und weniger als 5 Prozent von jeweils Salz und Alkohol.


Die Körperliche Fitness soll durch ein individuelles Programm gespeichert werden. Die Muskelkraft soll gesteigert werden. Dazu kommen Übungen aus der Aerobic und Gymnastik.


Die kognitiven Fähigkeiten werden mithilfe eines Computerprogrammes langlebig trainiert. Es soll die Exekutivfunktionen, das Arbeitsgedächtnis, das episodische Gedächtnis und die Verarbeitungsgeschwindigkeit verbessern. Darüber hinaus wurden durch die verschiedenen Gruppensitzungen soziale Aktivitäten gefördert.


Ein Rundum-Fitness-Programm ist jedoch aus gesundheitlichen, räumlichen und zeitlichen Gründen oftmals nicht möglich – Gibt es trotzdem Tipps und Tricks für den Alltag?

Mehr zum Thema erfahren Sie am 05.09.2021 in unserem Seminartag „Kreative Wege der Aktivierung“ in Dortmund. Hier gibt es mehr Informationen!


Quelle: DZD

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