Stressprävention am Arbeitsplatz

Laut einer Studie der Pronova BKK glaubt jede/r zweite Deutsche von einem Burnout bedroht zu sein. 60 % klagen über gelegentliche Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. 90 % sind von ihrer Arbeit gestresst.


Um diesen Stress präventiv am Arbeitsplatz zu vermeiden, sollte man folgende fünf Hinweise berücksichtigen:


1. Belastungssteuerung

Die Belastungssteuerung ist ein wesentlicher Punkt. Um Arbeitsabläufe zu optimieren ist das Aufteilen der Aufgaben zu empfehlen. Als Chef sollte man erkennen, welche Mitarbeiterin oder welcher Mitarbeiter in welchem Bereich das größte Potential hat. Belastungen durch ein monotones und einseitiges Arbeiten lässt sich durch eine Job Rotation vermeiden.

2. Störungsfreie Zeiten einrichten

Um ein Burnout oder Burnout Symptome vorzubeugen ist es von hoher Wichtigkeit sich störungsfreie Zeiten einzurichten. Zum Beispiel sollte man in der Mittagspause nicht an die Arbeit denken müssen. Des Weiteren sind geregelte Arbeitszeiten von Vorteil.

3. Ansprechpartner für die Mitarbeitenden sein

Sobald Sie in einer Führungsposition sind, sollten Sie für Ihre Mitarbeiter*innen ein/e Ansprechpartner/in sein und immer offen und ehrlich mit ihnen kommunizieren. Die Mitarbeitenden sollten mit Ihnen über jegliche Probleme reden können. So können auch Konflikte zwischen Mitarbeitenden einfacher gelöst werden. Feste Sprechstunden sind gerade für viel Beschäftigte eine gute Alternative.

4. Arbeitsfeld gesund halten

Ihr Arbeitsfeld sollte gesund gehalten werden, das heißt eine funktionierende Klimaanlage, wenig Lärm, eine Mittagspause, gute physische Arbeitsverhältnisse (guter Schreibtischstuhl, gute Bildschirme, saubere Toiletten etc.). Bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes sollten die Mitarbeitenden ein Mitspracherecht haben.

5. Richtige Prioritäten setzen

Außerdem sollte eine E-Mail Flut in einem Bürojob oder zu viele Aufgaben zum Beispiel in der Pflege vermieden werden. Es ist von hoher Wichtigkeit, die richtigen Prioritäten zu setzen.


Sollten Sie weiterhin Probleme mit der Stressprävention für Mitarbeitende haben, unterstützen wir Sie gerne durch Fort- und Weiterbildungen und stehen Ihnen auch als Unternehmensberatung kompetent zur Seite. Zum Thema “Stressprävention am Arbeitsplatz” bieten wir am 25. August eine Präsenzveranstaltung in Köln an.


Quelle: Impulse, ZWP online

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