Wie verbreitet ist Demenz? (1/5)

IIn Deutschland sind rund 10 % der über 65-Jährigen von einer Demenz betroffen. Jedes Jahr treten mehr als 300.000 Neuerkrankungen auf.


Die Alzheimererkrankung ist mit zwei Drittel alle Fälle von Demenzerkrankungen die am häufigsten vorkommende Form. Dabei sterben nach und nach Nervenzellen ab und die geistige Leistungsfähigkeit geht mehr und mehr verloren. Häufig beginnt der Verlust beim Orientierungssinn, der Sprache oder dem Gehirnareal, welches für Planung und das Sozial angemessenen Verhalten zuständig ist. Im Verlaufe der Krankheit können bis zu einem Fünftel der Nervenzellen im Gehirn absterben, auch die Kommunikation zwischen den verbleibenden Zellen wird erheblich gestört und es entstehen typische Eiweißablagerungen (Amyloid-Plaques ). Einen eindeutigen Auslöser für die Krankheit gibt es allerdings bislang nicht.


Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen waren im Jahr 2016 die fünfthäufigste Todesursache weltweit sind. Die Zahl der Todesfälle aufgrund von Demenzerkrankungen hat sich zwischen 2000 und 2016 somit mehr als verdoppelt. Im Jahr 2000 lag sie noch auf Platz 14 bei den häufigsten Todesursachen.

1,5 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland mit einer Demenzerkrankung – und diese Zahl wird sich bis 2050 verdoppeln. Da Frauen statistisch gesehen älter werden, sind sie wesentlich häufiger betroffen als Männer.


Ist Ihr Unternehmen für diesen drastischen Anstieg an Unterstützungsbedarf von demenziell erkrankten Personen aufgestellt, z.B. mit gerontopsychiatrischen Fachkräften? Wir unterstützen Sie gerne frühzeitig durch Fort- und Weiterbildungen und stehen Ihnen auch als Unternehmensberatung kompetent zur Seite.


Quelle: Deutsche Alzheimer-Gesellschaft, WELT Online - Impfung gegen das Vergessen

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