Corona-Selbsttests

Am 24. Februar 2021 wurde die Sonderzulassung für drei Corona-Selbsttests vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erteilt. Weitere Zulassungen kamen in den laufenden Tagen hinzu. Doch was sind diese Corona-Selbsttests, die in aller Munde sind und was ist hierbei zu beachten?


Corona Selbsttests sind zu unterscheiden von Corona-Schnelltests, die seit Monaten fachgerecht durchgeführt werden von ausgebildetem medizinischen Fachpersonal. Hierbei wird als Probe ein Abstrich aus dem tiefen Nasen-Rachen-Raum entnommen, welches unter falscher Anwendung ein Verletzungsrisiko birgt. Falls dieser Test nicht fachgerecht durchgeführt wird, kann er zu falschen Ergebnissen führen.


Corona Selbsttests hingegen sind, wie der Name schon sagt, von „Laien“ durchführbar. Hier ist wichtig anzumerken, dass diese Selbsttests unter strenger Einhaltung der Gebrauchsanweisung auszuführen sind, da sonst diese Tests schnell verfälscht sein können.

Bei dem Selbsttest reicht eine Probe aus den Nasenlöchern, bei der mit einem Abstrichstäbchen über die Schleimhaut drehweise gestrichen wird, damit Zellen und Schleim aufgenommen wird. Bei einem zugelassenen Test wird zum Beispiel die Probe mit einer Reagenzflüssigkeit vermischt. Bei dieser Vermischung löst sich ein spezielles Virus SARS-Cov-2 Protein. Anschließend tropfen Sie die Flüssigkeit in eine Testkassette, welche Teststreifen enthält. Es dauert ca. 15 Minuten bis die Flüssigkeit zu einem Sichtfeld wandert, hier erscheinen dann Striche, welche das Ergebnis anzeigen. Sie können nun erkennen, ob das Ergebnis positiv oder negativ ist.

Falls Sie ein positives Testergebnis haben gilt sofortige Selbstisolation. Das Ergebnis muss außerdem mit einem PCR-Test geprüft werden.


Ab dem 06.03.2021 sollen die Corona-Selbsttests bei Discountern erhältlich sein. Zudem werden Apotheken diese Tests verkaufen. Preise hierfür variieren, eine Packung mit fünf Tests kostet ca. 25€ bei einem Discounter.


Das vermehrte Testen kann der Gesellschaft sehr helfen, da Infektionsketten somit besser vermieden werden können. Dennoch muss man vorsichtig sein, negative Tests nicht als Freifahrtschein für risikoreiches Verhalten zu sehen.


(Quelle: Aponet)





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