Maßnahmen gegen drohende vierte Welle im Herbst

Besonders Pflegeheime sind stark von Corona-Ausbrüchen betroffen. Das Robert-Koch-Institut weist auf die Dringlichkeit hin, Maßnahmen zu treffen, die zu Präventionen vor der drohenden vierten Welle im Herbst führen.

Aufgrund eines vermehrten zeitlichen Abstandes zur Impfung kann es zu erhöhten Impfdurchbrüchen führen. Eine mögliche Folge ist, dass Pflegende wieder verstärkter erkranken.

Um dies zu vermeiden, benötige es laut dem Robert-Koch-Institut eine durchplante Vorbereitung, vor allem die Ressource Personal sollte verstärkt werden. Zudem ist es erforderlich, organisatorische und technische Maßnahmen stets zu überprüfen. Das RKI nennt hierfür verschiedene Maßnahmen, die zur Verbesserung der Luftqualität der Räume führen soll. Zudem ist es wichtig, systematische Teststrategien vorzuweisen, um Besucher und das Personal zu schützen. PCR-Tests und Antigentests können hier zum Einsatz kommen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) fordert zudem, dass die Corona-Impfverordnung insofern angepasst wird, dass eine dritte Impfung Bestandteil ist. Um die gefährdendsten Gruppen zu schützen, müsse man laut dem bpa jetzt schon Vorbereitungen treffen und genug Bestellungen der Vakzine durchführen.

Die besonders gefährdeten Personen in Pflegeeinrichtungen sollen ab September wieder die Möglichkeit haben, Auffrischimpfungen zu bekommen. Zudem erhalten Personen, die zuhause wohnen und zur vulnerabelsten Gruppe gehören, ebenfalls ein drittes Impfangebot.

Es wird wichtig sein, als Gesellschaft weiterhin zusammen zu halten, sodass eine drohende vierte Welle präventiert werden kann und wir alle gut gerüstet sind.


Quelle: SpringerPflege

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