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Rettet die Robotik die Pflege? Bis 2035 fehlen 500.000 Pflegende

Aktualisiert: 20. Nov. 2023

Der demographische Wandel hinterlässt seine Spuren und lässt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigen. Gegenwärtig sind es ungefähr fünf Millionen Menschen, welche Pflege bedürfen. Tendenz steigend. Eine halbe Millionen Pflegekräfte sollen bereits in fast zehn Jahren fehlen. Wie könnten wir das Problem jetzt im aktuellen Zeitalter bewerkstelligen? Hierzu gibt es keine einfache Antwort. Aber ein Bestandteil ist definitiv sicher: Mithilfe der Digitalisierung, der heutige Retter in der Not. Assistenzroboter sollen Pflegekräfte bei alltäglichen Aufgaben in der Pflege unterstützen. Im Fokus bei der Entwicklung und dem Einsatz der Pflegeroboter, soll das Wohl der Pflegebedürftigen und der Pflegefachkräfte auf gleicher Ebene stehen.


Menschähnliche Roboter für mehr Selbstbestimmung

Der Wunsch in den eigenen vier Wänden alt zu werden ist bei vielen groß. Doch was, wenn man pflegebedürftig wird, es an Personal mangelt und auch den Angehörigen oder Bekannten nicht zur Last fallen möchte? Humanoide, und zwar menschähnliche Roboter, könnten hier Abhilfe schaffen. Solch neue Technologien sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch kostengünstiger. Nicht Wenige stehen in Deutschland kritisch demgegenüber, doch erleichtern Assistenztechnologien bereits heute für immer mehr Menschen den Alltag. Wieso nicht auch humanoide Roboter im Pflegebereich anwenden?



Bild: Wird die direkte Interaktion mit Robotern bald Alltag sein? Fotocredit: Adobe Stock(c)



Unterstützung und nicht Ersatz der sozialen Interaktion

Soziale und emotionale Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz sind das Fundament einer Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern. Nicht selten kommt die soziale Interaktion zwischen Pflegekraft und des Pflegebedürftigen zu kurz. Auf diese Weise können Roboter, Menschen in Seniorenheimen Gesellschaft leisten und sich auf den emotionalen Zustand des Pflegebedürftigen anpassen. Doch damit ist noch nicht genug. Auch Pflegekräfte können durch körperlich anstrengende Tätigkeiten entlastet werden und von gesundheitlichen Folgen bewahrt werden. Wenn Sie mehr zu dem Thema Robotik in der Pflege erfahren möchten, klicken Sie hier für einen weiteren Beitrag auf unserem Blog.


Die Qualität der Pflege im Vordergrund

Das Vertrauen in Pflegeroboter ist essenziell. Entscheidungswege müssen transparent und das System nachvollziehbar sein. Der Mensch soll mitentscheiden können, ob der Einsatz gewünscht ist oder nicht. Auch Angehörige sollen in die Entwicklung des Pflegeroboters einbezogen werden. Das geht vom äußerlichen Erscheinungsbild bis zum Auftreten des Roboters. Im Fokus soll jedenfalls der Mensch stehen.

Wie wird unsere Zukunft aussehen? Sind humanoide schon bald eine Selbstverständlichkeit im Pflegealltag? Werden wir damit das Problem des demographischen Wandels in der Pflege in zehn Jahren gelöst haben?





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